*Wenn Sie ein Smartphone verwenden, spielen Sie bitte im Querformat.

*Wenn kein Ton zu hören ist, deaktivieren Sie bitte den Stummmodus.

So nutzen Sie das relative Gehörtraining
  1. Hören Sie genau auf den „Referenzton“, der zuerst gespielt wird.
  2. Hören Sie auf den „Frage-Ton“, der als nächstes gespielt wird.
  3. Nutzen Sie den Abstand zum Referenzton als Hinweis und spielen Sie die Antwort auf der Bildschirmtastatur!

Was ist das relative Gehör? Erklärung des Unterschieds zum absoluten Gehör

Wenn man denkt „Ich möchte nach Gehör spielen können“ oder „Ich möchte mein Tongefühl verbessern“, hört man oft den Begriff „relatives Gehör“.

Lassen Sie uns zunächst klären, was das eigentlich ist und wie es sich vom absoluten Gehör unterscheidet, mit dem es oft verwechselt wird.

Das relative Gehör ist die Fähigkeit, „Tonabstände“ zu fühlen

Das relative Gehör bezeichnet die Fähigkeit, den Abstand (Intervall) eines Tons zu einem Referenzton zu erfassen, also „wie viel höher oder tiefer ein Ton ist“.

Zum Beispiel ist es die Fähigkeit zu erkennen: „Das ist eine Quinte höher“, nachdem man ein „Sol“ (G) nach einem „Do“ (C) gehört hat.

Vergleichstabelle: Relatives Gehör vs. Absolutes Gehör

MerkmalRelatives GehörAbsolutes Gehör
BeurteilungsmethodeWird im Vergleich zu anderen Tönen beurteiltKann isoliert ohne Vergleich beurteilt werden
ErwerbszeitraumKann auch im Erwachsenenalter trainiert werdenBegrenzt auf die Kindheit (meist bis ca. 6 Jahre)
HauptvorteileStark beim Verstehen von Transpositionen und AkkordfolgenKann Notennamen ohne Referenzton identifizieren

Punkt:

Während das absolute Gehör von Talent und der Umgebung in der Kindheit abhängt, kann das relative Gehör von jedem und in jedem Alter mit dem richtigen Training erworben werden!

3 große Vorteile des Trainings des relativen Gehörs

Es gibt einen Grund, warum man sagt: „Mit relativem Gehör macht Musik mehr Spaß“.

  1. Das Heraushören von Songs wird deutlich schneller. Da Sie die „Bewegung“ von Melodien und Akkorden als Muster erfassen können, können Sie diese auch ohne Noten auf einem Instrument nachspielen.
  2. Improvisations- und Kompositionsfähigkeiten verbessern sich. Sie können Melodien, die in Ihrem Kopf klingen, sofort in Töne umsetzen, was ein freies Spiel ermöglicht.
  3. Die Intonation beim Karaoke und im Chor wird stabiler. Sie können die Beziehung zu den umgebenden Tönen und der Begleitung erfassen, was hilft, falsche Töne zu korrigieren.

Welches Niveau haben Sie? Machen Sie den Test für das relative Gehör!

Zuerst ist es wichtig, Ihr aktuelles Können zu kennen.

Bitte nutzen Sie das Browserspiel oben auf dieser Seite.

Da es sowohl das Hören von Akkorden als auch von Einzeltönen unterstützt, ist hiermit ein umfassender Test möglich.

Empfohlene Trainingsmethoden für Anfänger

Hier sind die Schritte, um Ihr Gehör effizient zu trainieren.

1. Gewöhnen Sie sich an, mit „Movable Do“ zu singen

Dies ist eine Methode, bei der der Grundton unabhängig von der Tonart immer als „Do“ gesungen wird. Dadurch verankert sich die Funktion des Tons (Stufe) leichter im Gehirn.

2. Merken Sie sich den „Anfang“ bestimmter Melodien

Phrasen aus bekannten Liedern mit Tonabständen zu verknüpfen, ist eine Abkürzung.

3. Jeden Tag ein wenig spielerisch üben

Beim Gehörtraining ist es wichtiger, „jeden Tag 5 Minuten“ weiterzumachen, als einmal lange zu üben.

  • Referenzton hören
  • Aufgabe hören
  • Auf der Tastatur antworten

Indem Sie diesen Zyklus wie ein Spiel wiederholen, merkt sich Ihr Gehirn ganz natürlich das Gefühl für Tonabstände.

Zusammenfassung: Spielen Sie jeden Tag weiter!

Das relative Gehör erwirbt man nicht über Nacht, aber wenn Sie weitermachen und dabei die „Freude am Erraten der Töne“ spüren, wird es sich definitiv verbessern.

Das Trainingsspiel am Anfang dieses Artikels ist so konzipiert, dass es auch ohne absolutes Gehör mit dem relativen Gehör gelöst werden kann. Versuchen Sie, es zur Gewohnheit zu machen, beginnend mit 5 Mal am Tag.